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VTDA – Trackimo GPS Tracker

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Zubehör
Kamera

VTDA – Trackimo GPS Tracker

(Zubehör für die Drohne: Dual – Safety) VTDA bietet mit Trackimo ein vernünftiges Remote GPS Ortungssystem für Quadrocopter an. Im Test wurde der Trackimo bei einer Dji Inspire 1 und Dji Phantom 2 verbaut. Um Fragen und Einzelheiten zu klären gibt es einen deutschsprachigen Support und 23 Sprachen für das Webportal. Der Support von Trackimo, über die deutschsprachige Seiten unter trackimo.info ist schnell, freundlich und kompetent. Alle Fragen und Einzelheiten wurden bestens beantwortet. In einige Kopterforen wurde darüber hinaus nur positives berichtet!

Vorab

Die beiden GPS Tracker Konkurrenz-Modelle, benötigten eine extra SIM Karte. Da man nicht alle SIM Karten verwenden kann, gab es neben dem Zeitaufwand auch Programmierschwierigkeiten. Bei einer Karte war es nicht möglich die PIN-Abfrage zu deaktivieren. Da gab es keine Chance auf Funktion. Das mühselige Programmieren mit SMS ist nicht mehr up to date und sehr umständlich gewesen. Könnte aber an der Preisklasse gelegen haben. Bei einem Gerät wurde die Standortabfrage immer mit 24 Stunden Verzögerung versendet und dann noch mit einem Versatz von ca. 1500 km!!!! Das Zeug taugte alles nichts. Die Preisklasse lag bei 120 bis 150 Euro. Der Trackimo punktet mit einfacher Inbetriebnahme, Zeitersparnis und einem Preis von knapp 100 EUR.

Ab in den Test

Die Verpackung vom Trackimo GPS Tracker ist hochwertig. Die Verarbeitung hinterlässt einen guten Eindruck, obwohl das Design schwächelt. Später, wenn er verdeckt zum Einsatz kommt, ist das zu vernachlässigen. Das Gehäuse wirkt solide und sauber gefertigt. Die Antenne ist im oberen Teil des GPS Tracker quer verbaut, wenn dieser geöffnet ist, also oberhalb der SIM-Karte. Die SIM Karte selbst ist fest im Gerät und bereits im Lieferumfang enthalten. Der Vorteil an der verbauten SIM-Karte ist, dass sie nahezu weltweit funktioniert und der GPS Tracker damit auch in Grenzregionen ohne zusätzliche Kosten für Roaming problemlos funktioniert. Im ersten Jahr sind die Kosten (Roaming) im Anschaffungspreis mit enthalten. Danach muss man extra dafür bezahlen. Das ist fair, könnte aber etwas günstiger sein. Mit einem Smartphone und der dazugehörigen App (kostenlos) kann es losgehen.

Inbetriebnahme

Den GPS Tracker Trackimo über USB laden, App auf Smartphone installieren. Registrierung und Inbetriebnahme nach der beiliegenden Anleitung —-> fertig. Die Anleitung ist sehr kurz und in deutscher Sprache – eine gute Sache!

Befestigung / Unterbringung an der Drohne

Der Trackimo ist mit seinen 39 x 47 x 9mm klein und 42g leicht und läßt sich dadurch an der Drohne gut unterbringen. Hier im Beispiel war der Einbau mit dem beigefügte „Klett-Quadrat“ dafür völlig ausreichend. Die Befestigungsmöglichkeiten mit dem „Klett-Quadrat“ gibt es als Zubehör und ist bereits mit im Lieferumfang enthalten. Die beiliegende Magnetplatte ist NICHT im Tracker verbaut und stört dadurch nicht die empfindliche Elektronik. Die mitgelieferte Spritz und Staubhülle aus Silicon ist auch nicht schlecht, wenn man in der Nähe des Wassers fliegt und den Tracker außen an der Drohne anbringen möchte.

Handhabung App / PC

Die App fürs iPhone zeigt den derzeitigen Standort und den Akkuzustand vom Trackimo. Eine Android Version ist ebenfalls erhältlich. Die Oberfläche der Trackimo App ist selbsterklärend, wenn man sich ein wenig Zeit dafür nimmt und damit „spielt“. Und weil ja im Kaufpreis, ein Jahr Mobilfunk inklusive sind, kann das Trackingintervall problemlos auf 5 Min gestellt werden.

Zur Funktion

Trackimo OrtungDer Testbetrieb funktionierte ohne Probleme.

Zuerst wurde mit dem Trackimo GPS Tacker in der Tasche kreuz und quer über Land gefahren. Das Trackingintervall wurde auf 1 Minute gestellt. Das ist auch gleichzeitig das kleinste Intervall. Dabei ist es aber wohl sehr entscheidend, wie gut das GPS Signal ist. Mit der Kombination aus GSM und GPS Signal zeigt der Trackimo gute Ergebnisse. Einen Treffer auf 5 Meter genau konnte nicht immer gelandet werden. Das darf man nicht erwarten. Jedoch hilft Trackimo, um bei einem Fly-Away einen 3000€ Kopter zu lokalisieren und er befindet sich da, wo er sein sollte. Beim ersten Real-Test, wurde unter den Akku hinter das Modul Bodenkamera/Ultraschall-Sensor der Trackimo angebaut.

Eventuelle Störungen blieben aus. Das ist wichtig, denn nicht das man mit einem Gerät, welches bei einem Fly-Away die Auffindbarkeit erleichtert, überhaupt erst einen Fly-Away erzeugt. Zumindest stören sich die Frequenzen nicht. Das war bei anderen Modellen nicht der Fall.

Der Real-Test mit einer Phantom Vision 2+ verlief problemlos. Der Trackimo Log speicherte im 5 Minuten Takt die Flugroute ab. Das ist bärenstark, wenn man auf dem PC die ganze zurückgelegte Strecke verfolgen kann. Der Test wurde an gleicher Stelle wiederholt diesmal mit der Inspire und auch in einer anderen Region wurde geflogen. Über den PC konnte später dann die Flugstrecken als CSV-Datei heruntergeladen. In der Datei sind entsprechende Links zur Google-Map. So kann man sich leicht einige interessante Screenshots zusammenstellen. Dieses Feature steht seit dem neuesten Softwareupdate zur Verfügung und gibt ein dickes Plus.

Akkulaufzeit

Mit 5 Minuten Dauerortung hält der Akku über 5 Tage. Jedoch ist die Akkulaufzeit generell kein Problem, da man in diesem Anwendungsfall die Ausrüstung vor dem Flug testet und prüft. Es gibt auch die Möglichkeit der Dauerbestromung. In jedem Fall sollte vor dem Flug geprüft sein, ob der Trackimo sozusagen als Nutzlast geladen und eingeschaltet ist. Die Tatsache allein das hier ein 600 mAh Li-Ion Akku dabei ist, der mit einer schnellen Ladezeit von ca 2 Stunden aufwartet ist gut. Das vermeidet zumindest ein herumlöten an der Drohne, ermöglicht ein schnelles Laden vor dem Start und die Garantie wird auch nicht aufs Spiel gesetzt.

Zu VTDA und Trackimo

Hinter diesem Gerät steht eine erfahrene Gruppe, die das System stetig verbessert und weltweit beachtliche Erfolge mit Ihrem Trackimo Universal GPS Tracker Konzept aufweisen kann. Das gibt Sicherheit. Zumindest sind weit mehr als 100.000 Einheiten produziert. Das Titelbild Ihrer Webseite zeigt eine Drohne, damit ist den Machern ihre Rolle als Zubehörlieferant für Drohnen, nach dem Motto Dual-Control und Dual-Safety, klar. Obwohl ein 3D-Chip fehlt, ist Trackimo trotzdem eine echte Alternative zu den bereits bestehenden Systemen besonders weil er klein und leicht ist, keine Signalstörungen verursacht, autark arbeitet und im Preis/Leistungsvergleich absolut zu empfehlen ist.

Kosten

Nach 1 Jahr entstehen Folgekosten. Es bleibt abzuwarten, ob diese so bleiben, oder vielleicht etwas günstiger werden. Vor dem Kauf sollte man sich auf jeden Fall im klaren sein, ob man dazu bereit ist. Nach diesem Jahr kann man die Mobilfunkkarte über den PC de- bzw. aktivieren. Ein Aussetzen ist auch möglich, d.h. es fallen dann ca. 20 Cent für die Tagesnutzung an. Wird vermutlich für viele Drohnenbesitzer über den Winter interessant. Ansonsten kostet der komplette Monat 5 Euro bzw. 5 Dollar.

Unser Fazit zum Trackimo

Trackimo ist seine 99 EUR locker wert, wenn es möglich sein wird, beim ersten Fly-Away den Kopter zu lokalisieren. Auch wenn er keine Höhenprofile speichert macht der Tracker seine Sache gut und hält das was er verspricht. Beim Fliegen bringt Redundanz Sicherheit und Vertrauen. Trackimo kann man vertrauen, denn er ist im Ansatz durchdacht und für den Preis, einen integrierten Service Vertrag weltweit und in fast alle europäischen Länder zu bekommen und gleichzeitig kostenlose Android und iOS Apps zu haben, ist ein riesiger Vorteil.

Klare Kaufempfehlung!

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