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Revell Spot Control 23949

(3 / 5 bei 18 Stimmen)

44,99 € 59,99 €

inkl. 19% Mwst
Hersteller
Typ
Gewicht in Gramm50 Gramm
Abmessungen9 x 9 x 4,2 cm
Max. Flugzeit7 min
Reichweite50 Meter
Kamera
Kamera nachrüstbar

Mini-Quadrocopter Spot Control 23494 von Revell

Neues Modell zum günstigen Preis

Auch wenn die alten und erfahrenen „Fliegerasse“ in Anbetracht der Flut immer neuer und immer günstigere Drohnen mittlerweile mit den Augen rollen mögen, der Trend in Richtung Breitensport scheint unaufhaltsam. Bei schönem Wetter kommt man bei einem Spaziergang kaum daran vorbei, einem Hobbypiloten mit seinem neuerworbenen Quadrocopter zu begegnen. Keine Wunder, dass sich auch die Hersteller mit immer neuen und günstigeren Modellen auf diese wachsende Zielgruppe einstellen. Ein Modell aus dieser Kategorie dürfte der Mini-Quadrocopter Spot aus den Werkhallen der Firma Revell sein. Mit einem Preis um die € 50 handelt es sich beim Revell Spot Control 23494 um einen klassischen Vertreter aus dem günstigen Einstiegssegment. Neben einigen wenigen technischen Finessen wartet dieses Modell auch mit einer abnehmbaren Kamera auf, mit der laut Beschreibung sowohl Fotos als auch bewegte Filmaufnahmen möglich sein sollen.

Piloten im World Wide Web sind sich einig: Flugsspass kann man mit dem Revell Spot und etwas Geschick durchaus haben, auch wenn die Technik immer wieder die Grenzen aufzeigt.

Testflug Revell Spot Control 23494

Alles was ein Mini-Quadrocopter braucht

Der Lieferumfang: 

  • Revell Spot Control 23494 Mini-Quadrocopter inkl. Kamera
  • 3,7 V / 370 mAh Lipo-Akku
  • Anleitung
  • Ersatzteile
  • Fernsteuerung
  • USB-Ladegerät
  • Speicherkarte

(Batterien für den Sender sind nicht im Lieferumfang enthalten) Am Spot von Revell ist alles dran, was der noch unbeschlagene Flieger von heute benötigt, aber eben auch nicht viel mehr. Wer das Komplettpaket des Revell Spot ordert, kann fast sofort mit dem Start beginnen, das vorher notwendige Laden des Akkus dauert etwa mehr als eine Stunde und soll laut Beschreibung für ca. 5 bis 7 Minuten reichen. Im Test wurde dieser Wert auch eingehalten, wie lange der Akku im Dauerbetrieb mitmacht muss sich zeigen.

Wer plant, sich länger mit der Fliegerei beschäftigen, sollte sich Gedanken über einen Ersatz Akku machen, der nicht zum Lieferumfang gehört. Erfahrungsgemäß macht diese Investition aber erst Sinn, wenn die ersten Flugstunden erfolgreich absolviert wurden und Lust auf Mehr gemacht haben. Dann ist aber meistens ohnehin ein neues und in der Regel deutlich höherwertiges Modell fällig.

Erwähnenswert ist die im Kaufpreis inbegriffene Kamera, mit der fotografiert und gefilmt werden kann, was allerdings einiges Geschick voraussetzt, wenn man gute Ergebnisse erwartet. Die angebotenen drei unterschiedlichen Flugmodi, die im Grunde aber nur unterschiedliche Leistungsstufen bedeuteten, erleichtern das Ziel guter Aufnahmen zumindest etwas.

Wichtige Daten des Revell Spot im Überblick

  • Hersteller: Revell
  • Modellname: Spot Control 23949
  • Abmessungen: 9 x 9 x 4,2 cm
  • Gewicht: ca. 50 Gramm
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
  • Empfohlene Einsatzumgebung: draußen
  • Flugzeit: etwa 5 – 7 Minuten
  • Akkutyp / Ladezeit: Li Po, 370mAh, 3,7 V; 65 bis 75 Minuten
  • Steuerfequenz / Kanal: 2,4 GHz mit 4 Kanälen,
  • Flugverhalten: ganz ok
  • FPV Flug: nicht möglich
  • Reichweite der Fernbedienung: ca. 50 Meter
  • Kamera / Auflösung: Fotos 1280×960 Pixel, Videos 720×480 Pixe
  • Besondere Features: 3 Powerstufen, Looping per Knopfdruck

Revell Spot Control 23949

44,99 € 59,99 €

inkl. 19% Mwst
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Start – kurzer Flug – Landung

Als erfahrene Flieger haben wir im Test natürlich sofort auf die höchste Stufe geschaltet, was dem Neuling allerdings nicht ans Herz gelegt sei. Denn der rund 50 Gramm leichte Revell Spot Control 23494 wird durch die Betätigung der Hebel auf der Fernbedienung recht ruckartig in die Luft katapultiert und es macht einige Mühe ihn in einen gewünschte Position zu bringen. Per Knopfdruck kann dann die Kamera ausgelöst werden, allerdings nur auf gut Glück, denn eine live Übertragung der Bilder zum Boden bietet das Gerät leider nicht. Flight per View (FPV) ist demensprechend auch nicht möglich. Für den Zweck, den Umgang mit den Grundfunktionen einer Drohne zu lernen, ist dies aber auch nicht unbedingt nötig.

Außer der Looping Funktion verfügt der Revell Spot über keinerlei elektronische Unterstützung, so dass fast alle Flugmanöver von Hand ausgeführt werden müssen. Die Reichweite der Fernbedienung liegt bei eher bescheidenen 50 Meter, die bei den zügigen Flugbewegungen recht schnell erreicht sind, so dass man immer gut aufpassen muss, das der Mini-Quadrocopter nicht aus dem Radius der Fernbedienung verschwindet und dann abstürzt. Aus dieser Entfernung sind auch die LED gut zu erkennen, welche einen niedrigen Batteriestand anzeigen. Dann heißt es, sofort die Landung einzuleiten. Sofern man Fotos geschossen hat, kann man nun die Ergebnisse in Ruhe begutachten. Wir waren sehr gespannt auf die Fotos. Wer jedoch gestochen scharfe Fotos wie auf einer hochwertigen Spiegelreflexkamera erwartet, muss hier enttäuscht werden. Die meisten Fotos sind eher verruckelt und lassen die Objekte am Boden nur schemenhaft erkennen. Allerdings sind wir auch volle Pulle auf der dritten Stufe geflogen und haben das Fotografieren nur „nebenbei“ betrieben. Bei ruhigem Wetter und etwas Übung sollten hier deutlich bessere Ergebnisse möglich sein. Man sollte sich in jedem Fall vor dem Flug entscheiden, ob man wilde Flugmanöver abhalten möchte, oder eher brauchbarer Fotos schießen will. Beides geht nicht, aber das ist auch bei deutlich hochwertigeren Geräten so.

Wie lange man wirklich an diesem Teil Freude haben wird, hängt neben der eigenen Ausdauer auch vom eigenen Geschick ab, denn der Revell Spot erscheint nicht so robust, als dass er viele Abstürze mitmacht.

Revell Spot – Unser Fazit

Mit dem Revell Spot Control 23494 kann man erste Schritte als Drohnenflieger gehen und, wenn das klappt, auch einigen Spaß haben, der jedoch recht schnell vom leeren Akku unterbrochen wird. Daher kann der Spot lediglich als ein günstiges Einsteigermodell mit verschiedenen Schwierigkeitsmodi betrachtet werden, welches sicherlich nach dem ersten reinschnuppern durchaus Lust auf mehr macht. Wer dem vom Hersteller empfohlenen Fliegerprofil „fortgeschritten“ aber bereits entspricht wird vermutlich schon Lust auf hochwertigere Modelle mit zusätzlicher Ausstattung bekommen haben.

Möglicherweise eine gute Alternative für Anfänger im ähnlichen Preissegment: der Mini-Quadrocopter Cheerson CX-10.

Kommentare


Marcel Bohländer 17. Juni 2015 um 10:36

So, habe mir gestern den Spot gekauft und bin begeistert. Das liegt aber aller Wahrscheinlichkeit daran, dass es mein erster Quadrocopter überhaupt ist.

All zu viel kann ich nicht sagen, außer das ich finde, dass er sehr schnell ist. Die Fernbedienung ist sehr klein und liegt auch nicht sonderlich gut in der Hand. Und die Steuerknüppel könnten meiner Meinung nach etwas feinfühliger sein.

Die Flugzeit beträgt tatsächlich 5-7 Minuten. Das passt soweit!

Jetzt aber mein Problem: Die Kamera funktioniert bei mir nicht. Ich mache alles nach Anleitung (microSD Karte rein, LED leuchtet Blau, Photo-Taste an Fernbedienung piepst auch), aber die Ordner PHOTO und Video bleiben leer, wenn ich am Computer die Ergebnisse betrachten will. Weiß zufällig jemand, ob es ein bekanntes Problem ist?

Und dann hätte ich noch eine Frage: Ich möchte gerne weitere Akkus kaufen, um länger fliegen zu können. Was gibt es dann für welche? Nur der Originale? Oder auch günstigere? Oder eventuell welche mit größerer Ladung?

Danke!

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