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NINETEC Spyforce1 Mini

(4 / 5 bei 39 Stimmen)

69,99 €

inkl. 19% Mwst
Hersteller
Typ
Gewicht in Gramm- Gramm
Abmessungen17,6 x 14 x 6 cm
Max. Flugzeit6 min
Reichweite100 Meter
Kamera
Kamera nachrüstbar

Der NINETEC Spyforce1 Mini

Mit dem >Billig Flieger< zu neuen Höhen? In der echten Luftfahrbranche habe die Billigflieger seit langem Konjunktur und auch bei den Drohnen scheint sich eine ähnliche Entwicklung abzuzeichnen: Günstige bis extremgünstige Angebote überschwemmen den Markt und sollen neue Käuferschichten für das Hobbyfliegen erschließen. Mit dem Spyforce 1 Mini legt das Unternehmen Ninetec ein Modell im unteren Preissegment vor. Der vom Hersteller empfohlene Preis von € 149,99 wird von diversen Internet Anbietern noch einmal deutlich unterboten, so dass dieses Modell für einen mittleren einstelligen Euro betrag zu haben ist. Auch wenn bei diesem Preis für Drohnen noch lange nicht das Ende der unteren Fahnenstange erreicht scheint, etwa wenn man verschiedene Angebote in Supermarktketten sieht, so fragt man sich doch unwillkürlich, was so ein Modell wirklich taugt. Doch so viel kann an dieser Stelle schon mal vorweggenommen werden: Echter Flugspaß kommt mit dem Spyforce1 nicht immer auf.

Produkttest-Video zur Spyforce1 Mini FPV-Drohne

Lieferumfang und erster Eindruck

Wer den Mini-Quadrocopter mit dem Namen NINETEC Spyforce1 Mini ordert, bekommt ein weitgehend einsatzfähiges Flugobjekt nebst Kamera, Fernbedienung, Akku und Ladegerät. Schon beim Auspacken wird deutlich, dass der eher zerbrechlich wirkende Copter sehr vorsichtig behandelt werden sollte und die vier Ersatzrotoren offensichtlich nicht ganz ohne Grund mitgeliefert wurden. Mit den Abmessung von 18 mal 14 cm sowie 6 cm Höhe wirkt der NINETEC Spyforce1 Mini zwar relativ robust, doch der Blick auf die Einzelteile und die Kunststoffverbindungen mahnen zu einem möglichst schonenden Umgang. Der Hersteller empfiehlt den Outdoor – Einsatz ab 14 Jahren allerdings ausdrücklich nur für erfahrene Piloten. Die angegebene Flugdauer von 5 bis 6 Minuten erscheint bei einer Ladedauer von gut einer Stunde eher kurz und würde nach 4 bis 5 zusätzlichen Akkus nebst Ladegeräten verlangen, was für den Hausgebrauch wenig praktikabel erscheint. Die Kamera und Steuerungstechnik wird als >up to date< beworben und klingt mit 2 Megapixel und einer HD Bildqualität (1280 mal 720) durchaus beeindruckend, doch ohne Flight per View Modus bzw. elektronischer Bildübertragung in Echtzeit bringt das Ganze nicht allzu viel. Auch der Steuerungsradius von 100 m dürfte den Nutzen bzw. das Vergnügen stark eingrenzen.

wichtige Daten im Überblick

  • Hersteller: NINETEC
  • Modellname: Spyforce1 Mini
  • Abmessungen: 17,6 x 14 x 6 cm
  • Gewicht: Unbekannt
  • Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahre
  • Empfohlene Einsatzumgebung: Outdoor
  • Flugzeit: 5 bis 6 Minuten
  • Akkutyp:  Lipo Akku 3,7 V/ 450 mAh
  • Ladezeit: ca. 60 Min.
  • Steuerfequenz / Kanal: 4 Kanal, 6-Axis GYRO-TECHNIK mit 2.4GHz TECHNOLOGIE
  • Flugverhalten: Gewöhnungsbedürftig
  • FPV Flug: Nicht möglich (FPV möglich mit dem NINETEC Spyforce1)
  • Reichweite der Fernbedienung: 100 m
  • Kamera / Auflösung: 2MP HD-1280×720
  • inklusive 2GB Speicherkarte

Besondere Features

  • Flugmodi jeweils für Anfänger und Profis
  • Gyroskop Flugstabilisator
  • Looping Funktion
  • 4 Ersatzrotoren

Vergleich NINETEC Spyforce1 Mini und Spyforce1 FPV

12
NINETEC Spyforce1 NINETEC Spyforce1 Mini
Modell NINETEC Spyforce1NINETEC Spyforce1 Mini
Preis

93,42 €

inkl. 19% Mwst

69,99 €

inkl. 19% Mwst
Bewertung
Gewicht in Gramm- Gramm- Gramm
Abmessungen15 x 15 x 5 cm17,6 x 14 x 6 cm
Max. Flugzeit6 min6 min
Reichweite100 Meter100 Meter
Kamera
Kamera nachrüstbar
Preis

93,42 €

inkl. 19% Mwst

69,99 €

inkl. 19% Mwst
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Gewöhnungsbedürftiges Flugverhalten

Obwohl der Hersteller mit einem Gyroskop Flugstabilisator neuster Technik wirbt, dürfte sich der Umgang mit diesem Gerät selbst für erfahrene Drohnen Piloten als eher schwierig erweisen. Das liegt nicht mal unbedingt an der eingesetzten Technik, sondern an der leichten Bauweise, die das Flugobjekt auch schon bei leicht böigem Wind zum Spielball des Wetters werden lässt. Da der Stabilisator erkennbar Mühe hat, diese Einflüsse wirksam auszugleichen, empfiehlt es sich, wohl nur bei absoluter Windstelle oder gleich in einer großen Halle an den Start zu gehen. Liegen derartige Topbedingungen vor, macht das Steuern durchaus Spaß. Sowohl mit dem Anfänger Modus also mit dem Profi Modus (im Prinzip wird nur die Fluggeschwindigkeit heruntergeregelt) bieten sich einige Herausforderungen. Per Tastendruck lässt sich ein Looping Manöver vollziehen, worin sich die Sonderfunktionen allerdings auch schon wieder erschöpfen. Zum eigentlichen Nerv – Töter wird allerdings die kurze Laufzeit des Akkus in Verbindung mit der einstündigen Ladezeit. Kaum hat man das Gerät in der Luft und beginnt, sich mit dem Flugverhalten zu arrangieren mahnt die Uhr schon wieder zur baldigen Landung. Gerade wenn das Gerät vor dem Flug noch aufwändig getrimmt werden muss, ist der Spaß schnell vorbei, bevor es überhaupt losgeht. Sowohl Ladezeit als auch Reichweite der Kamera müssen von Nutzer frei geschätzt werden, da es keine verlässliche Anzeige für diese Parameter gibt, was das Handling in der Praxis ebenfalls verkompliziert.

Kamera

Echte Freude kommt auch bei der Kamerafunktion nicht auf, deren Betrieb eher einem Glücksspiel gleicht. Im Betrieb war ein Großteil der Bilder, die per Karte auf den Rechner übertragen werden müssen, eher nicht zu gebrauchen.

Bodenmodus

Als zusätzliches Feature wird ein sogenannter Bodenmodus bereitgehalten, der per Knopfdruck ausgelöst werden kann. Danach kann der Copter wie ein ferngesteuertes Fahrzeug eingesetzt werden, was sich allerdings nur auf extrem ebenen Boden empfiehlt, da kleinere Unebenheiten das nun zum Auto gewordene Gerät aus der Bahn zu werfen drohen. Auch wenn im Testbetrieb alles heil geblieben ist, muss man die Stabilität des Spyforce1 Mini wohl eher vorsichtig beurteilen. Gerade bei Abstürzen, die angesichts der beschriebenen Eigenschaften wohl nicht ausbleiben werden, droht schnell der Totalschaden.

NINETEC Spyforce1 Mini – Unser Fazit

Das abschließende Urteil der NINETEC Spyforce1 Mini fällt sehr durchwachsen aus. Ausstattung, Features und Preis sind als Gesamtpaket zwar ein echter Pluspunkt. Dies nützt allerdings nicht viel, wenn in der Praxis der Flugbetrieb durch die beschriebenen Unzulänglichkeiten immer wieder eingeschränkt wird. Der Billig Flug mit dem Spyforce ist daher als Kompromiss, wenn auch als ein eher schlechter.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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69,99 €

inkl. 19% Mwst

69,99 €

inkl. 19% Mwst