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Fatshark Predator V2

(5 / 5 bei 3 Stimmen)

329,00 €

inkl. 19% Mwst
Hersteller
Zubehör
Gewicht in Gramm- Gramm
Max. Flugzeit- min
Kamera
Kamera nachrüstbar

Testbericht Fatshark Predator V2

Welcher Modellflugpilot möchte nicht einmal die Welt aus der gleichen Perspektive wie sein Fluggerät sehen? Die Fatshark Predator V2 macht genau diesen Traum wahr. Sie ermöglicht eine einzigartige Sichtweise auf die Umgebung. So fliegen Sie praktisch direkt mit und können aus der Sichtweise des Multicopters lenken. Sie können sogar die Umgebungsgeräusche während des Flugs hören.

Durch die einfache Handhabung lässt sich der Fatshark Predator V2 einfach installieren und ohne große Vorkenntnisse bedienen. Er bietet gerade für Anfänger eine einfache „Out of the Box“ Lösung. Das Sichtfeld beträgt 25 Grad, bei einem moderaten Preis. Die Reichweite der Predator V2 beträgt in etwa 500 Meter. Natürlich kann sich die Reichweite verringern, wenn zum Beispiel Gebäude oder Bäume die Signale abfangen oder schwächen.

Test-Flug Fatshark Predator V2 mit DJI Phantom

Verwendung der FPV Brille

Grundsätzlich ist die Fatshark Predator V2 mit Fatshark oder Immersion RC Sendern kompatibel. So kann sie zum Beispiel mit dem DJI Phantom 2 oder dem Cheerson CX-20 verwendet werden, aber auch mit zahlreichen weiteren Modellen.

Nach ordnungsgemäßer Installation des Fatshark Predators wird die Kamera am Fluggerät befestigt und der Flug kann starten. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Kamera gerade, sicher und wackelfrei befestigt wird. Die Bilder der Kamera werden über eine Antenne auf die FPV Brille übertragen. Das Gewicht der Kameras selbst beträgt nur 15 Gramm. Es handelt sich also um eine besonders leichte Kamera. Dadurch hat sie so gut wie keine Auswirkungen auf das Flugverhalten des Fluggeräts. Flüge außerhalb der Videoreichweite sollten vermieden werden, da dies zu schlechterer Bildqualität beziehungsweise Bildunterbrechungen führt.

In der Mitte der Brille befinden sich verschiedene Bedienelemente. Mit den Knöpfen kann die Anzeige in der Brille geregelt werden. Genau so kann man über die Knöpfe die Lautstärke regeln. Wenn Helligkeit und Kontrast des Videos nicht stimmen, können diese beiden Komponenten ebenfalls individuell über die Knöpfe eingestellt werden. Natürlich ist auch ein An- und Aus- Knopf vorhanden.

Man kann mit den Knöpfen auch die Kanäle wechseln. Ist beim Wechsel die obere oder untere Grenze der Kanäle erreicht, ertönt ein langes Beep-Geräusch. Bevor das Fluggerät startet, sollten am besten schon einmal die Brille und Kamera eingeschalten und ein Kanal gesucht werden. Störungsfreie Kanäle haben einen störungsfreien Hintergrund.

Die Fatshark Predator V2 ist kabellos und wird mit einem Akku betrieben (1000 mAh). Wenn der Akkustand zu wenig ist, gibt es eine Warnung an den Benutzer. So wird verhindert, dass die Übertragung des Videos einfach ohne Vorwarnung abbricht.

Darauf sollten sie bei der Predator V2 achten

Das Headset sollte nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Direktes Sonnenlicht kann Löcher in die LCD-Farbfilter der Brille brennen. Damit wäre die Videobrille kaputt und dieser Fall wird nicht von der Garantie abgedeckt. Sie bemerken die Löcher im LCD-Farbfilter wenn sie bei eingeschalteter Brille weiße Flecken sehen. Deshalb sollte die Brille immer, wenn sie nicht in Gebrauch ist, in der mitgelieferten Schutzhülle aufbewahrt werden.

Ausstattung der Fatshark Predator V2 Brille

Die Kamera ist mit einer 2,8mm Linse ausgestattet, die zusätzlich IR beschichtet ist. So ist die Linse widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen. Sollte die Linse dreckig werden, kann sie mit dem beiliegenden Objektivreinigungstuch gereinigt werden.

Durch einen Abtaster und einen Weißabgleich in der Kamera wird die Qualität des Videos verbessert. Für eine hohe Auflösung in der Videobrille sorgen insgesamt 922 000 Pixel pro Auge.

Die Fatshark Predator V2 alleine wiegt 163 Gramm. Sie ist also nicht zu schwer und kann auch über längere Zeiträume ohne Probleme getragen werden. Für den höheren Tragekomfort ist ein Kopfgurt an der Brille befestigt. So verteilt sich das Gewicht der Brille besser und sie kann nicht aus Versehen auf den Boden fallen. An der Brille befindet sich noch zusätzlich eine 5G8 Antenne. Diese Antenne empfängt die Signale der Kamera und sollte nicht verbogen werden.

Technische Daten der Predator V2 im Überblick

  • Reichweite ca. 500 Meter
  • Kamera: 1/3’’ CMOS 600 TVL
  • Videobrille: 2 Mikro-VGA-Farb LCDs (640×480 Linien)
  • VGA-Headset, integrierter 5G8 Empfänger, Head-Tracking nicht enthalten
  • Senderleistung 25mW

Anschlüssmöglichkeiten der Fatshark Predator V2

Die Brille verfügt über einige Anschlüsse. Natürlich gibt es einen Anschluss für die Antenne. Daneben gibt es aber auch einen Anschluss für Kopfhörer. So kann die Brille überall getragen werden, ganz egal in welchem Umfeld Sie sich gerade befinden. Ein AV Ein-/Ausgang ist auch vorhanden. Sollte der Akku nicht reichen, gibt es für eine alternative Stromversorgung zusätzlich einen PS/2-Anschluss. Neben einer externen Stromversorgung kann auch ein externer Receiver/ Empfänger genutzt werden. Hierfür gibt es ebenfalls einen extra Anschluss.

Für die Stromversorgung werden 7-25 V benötigt. Der Stromverbrauch beträgt bei 12 V ca. 50mA.

Im Lieferumfang enthalten

  • Fat Shark Predator V2 Videobrille
  • FPV-Schutzhülle/ Aufbewahrungstasche mit Logo
  • Objektivreinigungstuch mit Logo
  • PAL CMOS Kamera (2,5-mm-Weitwinkelobjektiv)
  • Fat Shark Transmitter (250mW)
  • Akku (1000 mAh) für die Schutzbrille

Zubehör

Im Prinzip ist in dem Set von Fatshark Predator V2 alles enthalten, was man zum Einstieg benötigt. Der Fatshark Predator V2 gewährt garantiert eine unvergessliche Flugperspektive.

Tiny Telemetry von ImmersionRC ist ein kleines Ortungs- GPS. Befestigt am Fluggerät kann es Daten über die Position des Fluggeräts senden, aber auch Informationen darüber, wie hoch der Ladungszustand der Batterie ist, oder ähnliche Daten.

Sollte die mitgelieferte Kamera von der Bildqualität her nicht reichen, ist es möglich, die Kamera durch eine bessere Kamera zu ersetzen, zum Beispiel eine GoPro Hero 3+. Hierbei muss man aber auf die Kompatibilität zwischen Gerät und Kamera achten. Je nach Modell wird noch ein zusätzliches Anschlusskabel benötigt.

Diese FPV Brille ist für Brillenträger geeignet

Für Brillenträger gibt es noch eine ganz pfiffige Lösung. Da eine Brille in der FPV Brille sehr störend bzw. gar nicht möglich ist, gibt es einen ganz simplen Ausweg. Die Augenlaschen in der Brille können abgemacht werden. Dahinter befindet sich ein Fach, in welches die entsprechende Dioptrielinse geschoben werden kann. Diese Dioptrielinsen gibt es im Set mit -2, -4 und -6 Dioptrien.

Fatshark Predeator V2 Test-Fazit

Dje Fatshark Predator V2 ist eine leichte und damit angenehm zu tragende FPV Brille. Die Übertragung der Fluggeräusche gibt dem Piloten noch einmal mehr das Gefühl selbst Pilot seines Quadrocopters zu sein. Preis/Leistung stimmen hier in jedem Fall. Einziger Minuspunkt: Wer das Bild neben der Wiedergabe durch die Kamera auch auf einen Bildschirm übertragen möchte, findet an der Brille keinerlei Anschlüsse hierfür. Jenen Ansprüchen wird evtl. die große Schwester der FatShark Predator V2, die Fatshark Dominator V2 gerecht, die dann aber auch in einer anderen Preisklasse spielt.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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