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FPV-Racing

FPV-RacingFPV-Racing – rasanter Flugspaß für erfahrene Piloten

Beim FPV-Racing treten mehrere Leute mit Multicoptern in Rennen und Wettbewerben gegeneinander an. Dabei können sowohl Helicopter als auch Quadrocopter oder andere Multicopter eingesetzt werden. Prinzipiell kann dafür jeder FPV-fähige Multicopter verwendet werden, jedoch kommen in Wettbewerben meistens umgebaute Quadrocopter zum Einsatz, die sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen können und zudem sehr wendig sind.

Das besondere beim FPV-Racing ist natürlich das Flugerlebnis für den Piloten. FPV-Drohnen besitzen alle eine Kamera, die über WLAN ein Bild an einen Bildschirm oder eine Datenbrille senden kann. Wie bei First Person Games auf der Spielkonsole kann das Fliegen mit dem Copter damit live miterlebt werden, der Pilot sieht genau das, was seine Drohne auch sieht. Das Fliegen ist damit wesentlich actionreicher als wenn man seine Drohne einfach nur am Himmel verfolgen würde. Denn beim FPV-Racing werden Geschwindigkeiten bis zu 130 Km/h erreicht, was besonders in Kombination mit einigen Mitstreitern für viel Action, Adrenalin und Spaß sorgt.

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West Devon FPV Treffen organisiert von den Jungs von BBRC

Wie sieht ein FPV-Racing Parcours aus?

Meistens findet ein FPV-Race durch einen Hindernisparcours oder eine in der Luft abgesteckten Rennstrecke statt. D.h. es befinden sich Tore in der Luft, durch die die Piloten durchfliegen müssen. Durch diese wird der Streckenverlauf verdeutlicht und es kann niemand abkürzen. Vor dem Wettbewerb wird die Streckenführung dabei natürlich noch einmal genau erklärt, sodass am Ende keine Unklarheiten bestehen.

Ein FPV-Rennen kann prinzipiell überall stattfinden, wo es kein Aufstiegverbot gibt oder es sich um fremdes Privatgelände handelt. In der Nähe von Flughäfen darf zum Beispiel weder mit Drachen noch mit Drohnen geflogen werden, daher sind hier auch keine FPV-Rennen möglich.

Die meisten dieser Rennen finden draußen in der Natur statt. Hier hat man viel freien Auslauf und kann auch größere Strecken abstecken. Zudem sind Flüge durch den Wald sehr spektakulär, weil die Bäume eine abwechslungsreiche Strecke mit vielen Hindernissen und Herausforderungen darstellen. Aber auch größere Hallen eignen sich für FPV-Racing. In Hallen können dann auch kleinere Strecken aufgebaut werden, die mehr Präzision erfordern.

Ablauf eines FPV-Racing Events

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von FPV-Racing:

  • Das Fliegen auf Zeit
    Hierbei wird eine vorher festgelegte Strecke jeweils einzeln von den Piloten abgeflogen und dabei wird die Zeit gestoppt. Wer die schnellste Zeit fliegt, gewinnt.
  • Das Fliegen gegeneinander
    Hierbei handelt es sich um das „echte“ FPV-Racing bei dem mehrere Piloten gleichzeitig auf einer Strecke gegeneinander antreten. Wer als erster das Ziel erreicht, gewinnt.

Während die Zeitrennen relativ simpel ablaufen gibt es bei den Rennen direkt gegeneinander noch eine Unterteilung. Damit nicht zu viele Drohnen gleichzeitig auf der Strecke sind, gibt es häufig vor dem Rennen eine Art Qualifying wie man es auch aus dem Motorsport kennt. Hierbei fliegen die Piloten einige Runden um den Kurs und werden je nach ihrer Rundenzeit in verschiedene Finalgruppen eingeteilt. Die fliegen dann gegeneinander und machen den Sieg unter sich aus. Praktisch neben dem Erzeugen von kleineren Gruppen ist auch die Tatsache, dass durch die vorherige Unterteilung Piloten auf ähnlichen Levels gegeneinander fliegen. Somit bekommt jeder ebenbürtige Gegner und auch Teilnehmer mit langsameren Coptern oder weniger Flugerfahrung bekommen eine faire Chance. Die Sieger der einzelnen Gruppen können dann entweder im Stil eines K.O.-Turniers weiter gegeneinander antreten oder stehen gleich als Klassensieger fest. Es kann bei einem FPV-Racing Event auch gleich mehrere Rennen geben, bei denen Punkte gesammelt werden die dann wiederum am Ende zusammengezählt werden und somit den Sieger ermitteln.

FPV-Racing Events

Neben kleineren Veranstaltungen auf privater Ebene gibt es für das FPV-Racing auch ganze Events, bei denen man eventuell vorab auch ersteinmal zusehen und sich einen Eindruck verschaffen kann. In Deutschland ist beispielsweise das FPV Air Race in Bexbach sehr beliebt, es gibt aber auch zahlreiche andere Veranstaltungen. Wenn man neu in der Materie ist, lohnt sich ein Blick in eines der zahlreichen Online Foren. Dort tauschen sich FPV-Piloten miteinander aus und verabreden sich zu Rennen.

Detroit Drone FPV Speed Racing 250 Championships

Was braucht man für FPV-Racing?

Ganz grob gesagt benötigt man für das FPV-Racing nur zwei Dinge:

  • Einen Racing Copter wie einen Helicopter oder Quadrocopter
  • Eine FPV-Kamera
  • FPV-Brille

Die Kamera

Die Auswahl an FPV-Kameras ist dabei wesentlich leichter als die Auswahl der passenden Drohne. Denn während sich die Kameras nur in Videoqualität oder Reichweite unterscheiden und meistens schon für bestimmte Modelle vorbereitet sind, ist das Angebot an Racing Coptern riesig.

FPV-Brille

Wirklich Freude am FPV-Racing hat nur, wer ein direktes Flug-Gefühl hat. Wer einen realitätsnahen First-Person-View, also einen Flug direkt aus Sicht des Piloten erleben möchte braucht eine hochwertige FPV-Brille. Von diesen sind mittlerweile zahlreiche Modelle auf dem Markt. Unterschiede gibt es vor allem im Tragekomfort und der Übertragungsqualität.

Geeignete FPV-Racing Quadrocopter

Die Auswahl reicht hier von Einsteiger Modellen bis hin zu Profiware. Die Modelle unterscheiden sich dabei weniger im Chassis selbst sondern vor allem in Sachen Technik. Die Pro-Geräte besitzen leistungsstärkere Motoren und meistens gleich mehrere davon. Zudem sind die Akkus der Profi-Geräte wesentlich leistungsstärker. Sie können also eine größere Menge an Strom und Energie an die Motoren weitergeben als herkömmliche Akkus.

Das hat natürlich seinen Preis. Während man Einsteigerdrohnen ab 150 Euro bekommen kann, muss man für die Profigeräte mit ein paar Aufrüstteilen etwas tiefer in die Tasche greifen. Gerade am Anfang sollte man aber auf ein günstiges Modell zurückgreifen, denn Abstürze, Kollisionen und sonstige Missgeschicke bleiben da nicht aus, Übung macht schließlich den Meister. Die Race Copter sind zwar generell sehr stabil, es kann aber trotzdem schnell einmal etwas kaputt gehen. Und das ist bei einem günstigerem Einsteigergerät um ein Vielfaches weniger ärgerlich als bei der Profiware.

Bei FPV-Racern beliebt ist beispielsweise der recht günstige Walkera Runner 250, der für 300 Euro schon einiges an Technik bietet, jedoch noch kein zu großes Loch in den Taschen bereitet, sollte es doch einmal zu einem Absturz kommen. Er ist bereits mit allen notwendigen Teilen ausgestattet, die anhand einer mitgelieferten CD nur noch entsprechend zusammengesetzt werden müssen. Er gilt als sehr robust und eignet sich damit ideal für erste FPV-Racing-Erfahrungen.

Grundsätzlich für FPV-Racing geeignet sind alle Copter, die einen FPV-Flug unterstützen, jedoch fehlt es den meisten Modellen deutlich an Leistung oder Akku-Laufzeit

Selbst kombinieren und die ideale FPV-Drohne zum Leben erwecken

Als gute Einsteigerdrohne eignet sich zum Beispiel der Nighthawk. Der liegt mit 170 Euro Kaufpreis noch im unteren Bereich, bietet aber eine sehr gute Basis und bereits serienmäßig gute Flugeigenschaften. Zudem lässt er sich noch mit zahlreichen Nachrüstteilen zu einem wirklich konkurrenzfähigem Copter aufrüsten. Das Gestell ist bereits eine gute Basis, aber die für die Leistung relevanten Teile lassen sich alle auch austauschen oder nachrüsten. Dazu gehören beispielsweise:

Wer hier ein wenig Hand anlegt, kann aus wenig Geld viel Flugperformance machen.

Eine FPV-Racing Drohne selbst bauen

Eine weitere Möglichkeit um an eine FPV-Racing Drohne zu gelangen, besteht darin sich einen Quadrocopter selbst zu bauen. Das mag im ersten Moment umständlich und kompliziert klingen, ist es aber nur bedingt. Wer seine Drohne vollständig selbst baut, versteht die Technik besser und wird dadurch noch mehr Spaß am Fliegen haben. Und durch zahlreiche Anleitungen im Internet ist es nicht schwierig, eine FPV-Drohne selbst zu bauen. Dort werden auch die benötigten Komponenten aufgelistet, die alle im Internet verfügbar sind.

Grundsätzlich ist es auf lange Sicht für das FPV-Racing sinnvoller und kostengünstiger, die Drohne selbst zusammenzubauen. Einsteiger, die sich noch nicht an den Eigenbau wagen sind jedoch mit dem Walkera Runner 250 für den Anfang bereits sehr gut versorgt.

FPV-Racing Termine

FPV-Racing Deutschland

30. April – 1. Mai 2016
Himmelfahrt Drone Masters 2016 Zellhausen, Hessen
Zellhausen (bei Frankfurt)
https://www.facebook.com/events/872494806197652/

7. & 8. Mai 2016
FPV-Race Friedewalde
Friedewalde (Nordrhein-Westfalen)
https://www.facebook.com/events/1623106631287602
Ansprechpartner: Marc Prieß

27. – 29. Mai 2016
FPV Race
Frankfurt
http://fpv-community.de/showthread.php?69242-Vorank%FCndigung-FPV-Race-Raum-Frankfurt-a-M-2016

2. – 4. September 2016
UNITED-RC-FLIGHTS 2016
Bayreuth
https://www.facebook.com/events/1649853045287740/

 

FPV-Racing Österreich

13. Februar & 14. Februar 2016
Hallen AirMeet FPV Race,
Steyr
https://www.facebook.com/Lausi1979/posts/10205091290830013

3. April 2016
FPV FUN RACE – by redbee racing team
Henndorf am Wallersee
https://www.facebook.com/Lausi1979/posts/10205091290830013

3. – 5. Juni 2016
Austria Drone National Championship
Henndorf (Salzburg)
https://www.facebook.com/events/1064017230275536/



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